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Tracht zeigt Wurzeln - Tracht ein Stück Heimat

Das „Dirndl“ ist kein Kleid wie alle anderen. Es steht für die Liebe zur Tradition, für Brauchtum und ein ganz besonderes Lebensgefühl. Und: Jede Frau schaut darin gut aus. Warum? Ein perfekt sitzendes Dirndl kaschiert „Problemzonen“, zaubert eine schöne Taille und sorgt für ein beeindruckendes Dekolleté, selbst bei Trägerinnen kleinerer Körbchengrößen. Kein Wunder also, dass das Dirndl so beliebt ist. Früher allerdings wurde das Trachtenkleid nicht wegen seiner optischen Vorzüge getragen, sondern aus anderen Gründen. Gerade in den letzten Jahren scheint das Brauchtum eine Renaissance zu feiern. Das Bodenständige wird wieder salonfähig, das Interesse am Althergebrachten wächst.
„Im Zeitalter der Globalisierung, wo die Welt überschwemmt wird mit globalen Brauchtümern, ist es umso wichtiger, das lokales Brauchtum zu erhalten und zu fördern“! „

 

Kleider machen Leute
Dirndl & Lederhose

Die Pracht einer Tracht wird weltweit gefeiert!

Auf Volksfesten und zu ganz besonderen Anlässen tragen viele Einheimische und sich dazugehörig Fühlende, gerne Tracht, also Mädchen und Frauen ziehen das sogenannte „Dirndl“ an und Jungen und Männer gehen in Lederhosen.

Doch woher kommt dieser Brauch und diese Kleidung? Gehst du in Tracht aufs Volksfest?

Fotos von Wolfgangs EXCEL folgen

Das Dirndl

Ursprünglich war das Dirndl mal die Arbeitskleidung von bayerischen und österreichischen Bauernmädchen. Die trugen lange Baumwollröcke mit angenähtem Leibchen. Darunter eine einfache Bluse und darüber eine Schürze gegen den Schmutz. Entstanden ist das Dirndl vor ungefähr einhundertfünfzig Jahren. Damals begannen die Stadtbewohner, zur Erholung aufs Land und in die Berge zu fahren. Ihnen gefielen die schlichten Kleider der Landbewohner so gut, dass sie sie einfach nachmachten – nur viel schicker. Seitdem wird das Dirndl auch in der Stadt getragen, meistens zu besonderen Anlässen wie Volksfesten.

Die Lederhose

Die Lederhose kommt auch aus dem Alpenland. Anders als Hosen aus Wolle oder Leinen ist eine Lederhose einfach sehr haltbar und langlebig. Ursprünglich war sie die Arbeitskleidung von Jägern und Forstarbeitern. Als sich aber vor einhundertfünfzig Jahren der österreichische Kaiser Franz Joseph, der bayerische Herzog Max und andere Adlige in Lederhosen fotografieren ließen, da wurde diese Gebirgstracht zum Symbol ihrer Volksverbundenheit. Der Kaiser war ein begeisterter Jäger und die Lederhose fand er einfach sehr praktisch zum Jagen. Sie fand viele Nachahmer.

Tradition und Moderne leben friedlich nebeneinander!
Man möchte in der prachtvollen Tracht wahrgenommen werden und dazugehören. Designerdirndl sind ebenso zu sehen wie urige Trachtenhüte, die in den Familien vererbt wurden. Man beachtet nach Möglichkeit die modischen Trends des Jahres. Die angesagte Länge ist knöchellang. Midi-Dirndl gehen aber auch. Die bestickte Seiden-Schürze ist ein absolutes Muss. Jede Frau sollte wissen: Wer die Schürzenschleife links zubindet, signalisiert, dass er noch zu haben ist. Der Mann darf auch eine Jeanshose zum Trachtenjanker tragen – aber in kurzen, halblangen oder langen Lederhosen sehen Männer natürlich viel fescher aus.
Aus dem Internet Schöneberger Trachten

Mehr über die Kleidung

Die Kleidung liefert dem Betrachter eine Vielzahl von Informationen. Sie zeigt deutlich an, aus welcher Region der/die Träger/in kommt, den persönlichen Stand (verheiratet, ledig) den man von der Art des Bindens der Schürzenschleife abliest. Die Tracht ist keine Uniform mit unverrückbaren Strukturen. Sie ist vielmehr ein Abwandlung der ländlichen Arbeitskleidung geleitet von den eigenen, gerade en vogue geltenden Modegesetzen. Einheimische Schneider(innen) wissen da genauestens Bescheid.

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Lt. Mario Moser

Unser Viertel-Jungschützenbetreuer steht für Fragen und Berichte jederzeit zur Verfügung.

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